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Gsond ond zwäg is Alter

LUKS Luzern 02Die Podcast Serie "Gsond ond zwäg is Alter" ist eine Kooperation vom Luzerner Kantonsspital mit Pro Senectute.
Expertinnen und Experten des Luzerner Kantonsspitals geben Auskunft zu verschiedenen Gesundheitsthemen – wegen Corona in diesem Jahr nicht vor Ort im Spital, sondern zum Hören auf Podcast.

Schwerhörigkeit im Alter und Möglichkeiten implantierbarer Hörsysteme
Mit zunehmendem Alter hören wir immer schlechter. Auf einmal versteht man in einer Gruppe von Freunden nicht mehr genau, was die anderen sagen oder der Fernseher muss immer lauter gestellt werden. Wenn Sie diese Situationen kennen, dann sollte mit einem Arztbesuch nicht mehr allzu lange zugewartet werden. Der Arzt testet das Hörvermögen und berät mit dem Betroffenen das optimale Vorgehen. Hörgeräte sind gut geeignet, um eine Schwerhörigkeit im Alter zu kompensieren. Sie werden individuell eingestellt und sind heute auch kaum mehr sichtbar. Ist der Hörnerv noch intakt, aber die Funktion des Innenohrs gestört, kann ein Cochlea-Implantat die Lösung sein. Wer besser hört, bewegt sich sicherer im Strassenverkehr und kann überhaupt viel mehr am Leben teilnehmen. Hören heisst dazugehören.
  • Prof. Dr. med. Thomas Linder, Chefarzt HNO
  • Susana Castellanos, Hörgeräteakustikerin 
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Herzrhythmusstörungen
im Alter

Von einer Herzrhythmusstörung spricht man, wenn das Herz zu langsam, zu schnell oder zu unregelmässig schlägt. Die häufigste Herzrhythmusstörung im Alter ist das Vorhofflimmern. In den Vorhöfen entsteht dann eine Art elektrisches Gewitter, wodurch das Herz zeitweise oder dauerhaft chaotisch schlägt. Im Alter nimmt die Herzleistung ab, das ist normal. Ein gesunder Lebensstil kann jedoch dazu beitragen, das Risiko für eine Herzrhythmusstörung zu senken. Dazu gehört, auf Rauchen zu verzichten und Alkohol massvoll zu geniessen. Wesentlich ist aber auch regelmässige körperliche Aktivität. Sollte dennoch eine Herzrhythmusstörung auftreten, gibt es heute sehr gute Behandlungsmöglichkeiten, seien es Medikamente, eine Katheterablation oder ein Herzschrittmacher.
  • PD Dr. med. Richard Kobza, Chefarzt Kardiologie, Herzzentrum
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Schlaganfall – wie kann man ihn verhindern und wie behandeln?

  • Prof. Dr. med. Martin Müller, Co-Chefarzt und Leiter stationäre Neurologie, Neurozentrum
  • Dr. med. Manuel Bolognese, Leiter Stroke Center und Oberarzt Neurologie mbF, Neurozentrum
  • Dr. med. Grzegorz Karwacki, Leitender Arzt Neuroradiologie, Neurozentrum
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Rehabilitation kennt kein Alter

Nach einer schweren Krankheit oder einem Unfall hilft Rehabilitation den Betroffenen, wieder auf die Beine zu kommen und fit für den Alltag zu werden. Gerade auch bei älteren Menschen ist dies umso wichtiger, damit sie selbständig sein und bleiben können. Dafür engagiert sich ein interdisziplinäres Team von Ärzten, Pflegefachpersonen und Therapeuten. Es legt gemeinsam mit der betroffenen Person die Ziele für die Rehabilitation fest und fördert sie individuell mit einem auf sie abgestimmten Trainingsprogramm. Zudem unterstützt das Rehabilitationsteam bei Bedarf auch bei allen weiteren Fragen, bezieht das persönliche Umfeld mit ein oder geht auch mal persönlich bei jemandem daheim vorbei, um zu schauen, ob es allenfalls Bedarf an Hilfsmitteln gibt, die den Alltag erleichtern.
  • Dr. med. Udo Courteney, Chefarzt und Leiter Rehazentrum LUKS Wolhusen
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