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Reform 2021 der Ergänzungsleistungen (EL)

bundeshausDie Reform der Ergänzungsleistungen (EL) zielt auf den Erhalt des Leistungsniveaus, die stärkere Berücksichtigung des Vermögens und die Verringerung der Schwelleneffekte. Sie tritt am 1.1.2021 in Kraft.
Die wichtigsten Massnahmen der Reform:
Anhebung der Mietzinsmaxima
Stärkere Berücksichtigung des Vermögens
- Einführung Eintrittsschwelle
- Einführung Rückerstattungspflicht
- Senkung Vermögenfreibeträge
Neue Regelung für den Lebensbedarf von Kindern
Anrechnung von 80 % des Einkommens des Ehegatten
Krankenversicherungsprämie: tatsächliche Ausgaben
Anpassung der EL-Berechnung für Personen im Heim
EL-Mindestbetrag wird gesenkt
Massnahme in der 2. Säule für ältere Arbeitslose

Finanzielle Auswirkungen der EL-Reform
Die Reform bringt sowohl zusätzliche Ausgaben als auch Einsparungen. Insgesamt wird jedoch eine Senkung der EL-Ausgaben von 401 Millionen Franken im Jahr 2030 erwartet. Für den Bund sind Mehrkosten von 28 Millionen Franken geplant, für die Kantone Einsparungen von 429 Millionen Franken.

Hintergrunddokument: Reform der Ergänzungsleistungen (EL)

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