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Liebliches Seetal

Die erste Ganztageswanderung dieses Jahres am 2. April 2019 begann unter der Wanderleitung von Robert Meier in Hohenrain. Schon die Anfahrt bot einen überwältigenden Blick auf die Alpenkette. Von weitem sichtbar wurde alsbald die Burg Hohenrain, eine ehemalige Kommende des Johanniterordens, heute ein Heilpädagogisches Zentrum und ein kleines Museum. Der Weg führte über Günikon vorbei an verschiedenen Bauernhöfen. Das Wetter meinte es sehr gut mit uns. So konnten schon nach wenigen Minuten die Jacken ausgezogen werden. Verschiedene Stelen aus spanischem Kalkstein säumten den Rosenkranzweg in Richtung Ibenmoos. Nach dem Pflegeheim erreichten wir die idyllisch gelegene Wallfahrtskapelle Maria zum Schnee. Hans Meier wartete mit seinem profunden Wissen über die liebevoll instandgehaltene Kapelle im Rokokostil auf. Den Brunnen davor ziert eine Statue des Bildhauers Rolf Brem aus Meggen. Weiter ging es durch Wiesen und Felder. Zwischendurch gab es einen kleinen Hindernislauf durch den Wald. In Lieli beeindruckte das Bienenhaus Brügger.

 

Ein kleiner Anstieg führte zur Burgruine Nünegg. Die Burg aus dem 13. Jahrhundert wurde bereits 1386 zerstört. Später als Steinbruch ausgebeutet, konnte sie 2016 nach einer umfassenden Sanierung wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Nach der Mittagspause wanderten wir hinab nach Lieli, vorbei an der Kapelle St. Wendelin zum Schloss Heidegg. Hier konnten wir die schöne Anlage und die wunderbare Aussicht geniessen. Der Kaffee im Restaurant Sternen in Gelfingen beschloss den schönen Tag. Robert Meier danken wir für diese abwechslungsreiche Wanderung und Hans Meier für die zusätzlichen, kenntnisreichen Ausführungen zur Geschichte.

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