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Von Hellbühl nach Nottwil

Das Wetter hatte es mit unserem Wandertag nicht gut gemeint. Es regnete. Doch unsere Wanderer liessen sich nicht abschrecken und kamen zahlreich. Mit dem Bus fuhren wir bis Hellbühl. Der Wanderweg führte nun durch Wiesen, Felder und Wald vorbei an Hueb, Hunkele, Homberg, Ankeland, Grueb und Tüfe. Alte Speicher, viele verschiedene Bauernhöfe und kleine Kirchen boten interessante Abwechslung. Am Ober-Säliwald konnten wir unter dem Dach der Jagdhütte Rehblick unsere Mittagspause geniessen. Kurze Zeit später hörte es auf zu regnen. Dies passte sehr gut zu dem nun weiterführenden Weg mit Panoramablick auf den Sempacher See. Der Regen hatte viele Weinbergschnecken aktiviert.

Über Merzeberg kamen wir zur Flüss-Kapelle. Sie wurde an der Grenzscheide zwischen Nottwil und Ruswil gebaut. Früher erhofften sich Pilgerer Linderung ihrer Zahnschmerzen, indem sie in die Bänke bissen. Heute ist die Kapelle für Hochzeiten beliebt oder auch nur ein Ort der Stille. Nur einige Schritte weiter erreichten wir in Huprächtigen ein wunderschönes Luzerner Bauernhaus im barocken Stil. Wir freuten uns sehr, dass der Hausherr spontan sehr interessante Details zur Geschichte, zum Baustil und zur Renovierung des Anwesens erzählte. Abwärts ging es nun nach Nottwil. In der "Mühle" konnten wir bei einem Kaffee unsere Erlebnisse revuepassieren lassen. Es war ein schöner Tag unter der Wanderleitung von Bruno Furrer. 1. Mai 2018  

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